Befreiungsschlag über 24.000 Punkte: Zündet der DAX nach dem Waffenstillstand den Turbo?
Das war ein Feuerwerk auf dem Frankfurter Parkett! Der deutsche Leitindex hat die erlösenden Nachrichten eines Waffenstillstands frenetisch gefeiert. Mit einer gewaltigen Aufwärtslücke (Gap) startete der DAX in den Mittwochshandel, hielt das bullische Momentum gnadenlos aufrecht und schloss mit einem gigantischen Plus von 5 Prozent jenseits der magischen 24.000-Punkte-Marke. Doch Vorsicht: Zur Wochenmitte könnte das Hoch bereits markiert sein. Die Angst vor neuen geopolitischen Beben bleibt das dominierende Narrativ. Anleger reagieren extrem nervös auf jeden Newsticker – sei es zur finalen Öffnung der Straße von Hormus oder gar zu den brandgefährlichen Diskussionen über einen US-Austritt aus dem Militärbündnis. Soll der junge Aufwärtstrend überleben, muss die 24.000er-Bastion jetzt zwingend verteidigt werden.
Continental im Rausch, SAP im freien Fall: Die brutale Halbierung des Software-Giganten
Auf der Kurstafel spielten sich am Mittwoch historische Extreme ab. Während die Continental-Aktie als strahlender Tagessieger mit einem herausragenden Kurssprung von 6,8 Prozent den gesamten Index überstrahlte, durchleben die Investoren bei SAP ein echtes Martyrium. Das DAX-Schwergewicht verweigerte sich der Markteuphorie komplett und rutschte um weitere 2,6 Prozent ab. Wer bedenkt, dass die Papiere noch vor Kurzem an der 300-Euro-Marke kratzten, reibt sich fassungslos die Augen: Die SAP-Aktie befindet sich im ungebremsten Sinkflug und hat ihren Wert seit dem Rekordhoch schockierenderweise glatt halbiert.
Inflations-Schock voraus? Charttechnik warnt vor tückischer Kurslücke
Fundamentaldaten rücken nun gnadenlos in den Fokus. Heute um 14:30 Uhr MEZ stehen in den USA wichtige PCE- und Preisdaten auf der Agenda, die als direkte Vorboten der Inflation gelten. Der absolute Showdown folgt dann am Freitag mit den offiziellen US-Inflationsdaten. Zieht die Teuerung an, verpasst das den Zinssenkungs-Fantasien der Märkte einen brutalen Dämpfer. Charttechnisch gilt es nun primär, den jungen Aufwärtstrend zu stabilisieren. Doch das gewaltige Gap vom Mittwoch ruft unweigerlich die Bären auf den Plan. Zwar muss nicht jede Kurslücke sofort geschlossen werden, doch der spürbare Verkaufsdruck im nachbörslichen Handel ist ein unmissverständliches Warnsignal: Am heutigen Donnerstag müssen wir uns im DAX zunächst auf eine schmerzhafte Korrektur nach unten einstellen.
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