Befreiungsschlag am Aktienmarkt: Ölpreis-Rutsch und Nahost-Entspannung befeuern die DAX-Rallye!
Aufatmen auf dem Parkett: Erste deeskalierende Signale aus dem Nahen Osten haben zum Wochenstart für spürbare Erleichterung gesorgt. Der Ölpreis quittierte die geopolitische Entspannung umgehend mit einem massiven Preisrutsch von über 6 Prozent – und lieferte dem DAX damit den perfekten Treibstoff. Der deutsche Leitindex schoss um satte 1,6 Prozent nach oben, knackte zeitweise die 25.500-Punkte-Marke und ließ damit sowohl den EuroStoxx (+1 %) als auch die US-Technologiebörse NASDAQ (+0,8 %) hinter sich. Nun stellt sich die drängende charttechnische Frage: Kann der DAX seine seit rund einem Jahr andauernde, zähe Seitwärtsphase endlich nachhaltig nach oben durchbrechen? Das mittelfristige Kursziel von rund 28.000 Punkten bis zum Jahr 2028 bleibt völlig intakt, solange der übergeordnete Aufwärtstrend nicht bricht.
Woche der Wahrheit für Big Tech: Droht nach dem Alphabet-Schock der nächste Ausverkauf?
Während der DAX bemerkenswerte relative Stärke beweist, blicken die Anleger gebannt auf die Wall Street. Dort steht die absolute "Woche der Wahrheit" für die Big-Tech-Giganten an: Apple, Microsoft, Meta und Amazon öffnen ihre Bücher. Die große Gefahr liegt derzeit in den teils astronomischen Markterwartungen. Selbst exzellente Quartalszahlen könnten paradoxerweise Enttäuschungen auslösen, falls der Ausblick nur minimal schwächelt. Ein warnendes Beispiel lieferte vergangene Woche bereits Alphabet: Nachdem der Konzern erstmals einen negativen freien Cashflow ausweisen musste, stürzte die Aktie prompt um über 7 Prozent ab. Die Fallhöhe für die verbleibenden Tech-Schwergewichte ist enorm.
Zins-Poker der US-Notenbank: Überrascht die Fed die Märkte mit einer hawkishen Wende?
Als ob die Tech-Bilanzen nicht schon genug Sprengstoff böten, rückt zur Wochenmitte der Fed-Zinsentscheid in den absoluten Fokus der Märkte. Nach vier eingelegten Zinspausen wächst die Sorge, dass die US-Notenbanker tatsächlich wieder an der Zinsschraube drehen könnten. Zwar fielen die jüngsten US-Inflationsdaten für Juni besser aus als erwartet, doch der restriktive "Dot Plot" und die allgegenwärtigen Inflationsängste – latent befeuert durch die kriegsbedingten Ölpreisschwankungen – halten den Druck hoch. Aktuell preist der Markt eine erneute Zinspause mit einer Wahrscheinlichkeit von lediglich 62 Prozent ein. Die wahre Richtungsentscheidung und die dringend benötigte Forward-Guidance erwarten die Investoren erst für das kommende FOMC-Meeting im September. Bis dahin bleibt die Geldpolitik ein nervenaufreibender Balanceakt.
Bei den bereitgestellten Informationen handelt es sich nicht um Anlageanalysen. Das Material wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit von Investment Research erstellt und ist daher als Marketingmitteilung zu betrachten.
Alle Informationen wurden von ActivTrades ("AT") erstellt. Die Informationen enthalten weder eine Aufzeichnung der Preise von AT noch ein Angebot oder eine Aufforderung zu einer Transaktion in einem Finanzinstrument. Es wird keine Zusicherung oder Gewährleistung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen gegeben.
Das zur Verfügung gestellte Material bezieht sich nicht auf das spezifische Anlageziel und die finanzielle Situation der Person, die es erhält. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. AT bietet einen reinen Ausführungsdienst an. Folglich geschieht jede Person, die auf der Grundlage der bereitgestellten Informationen handelt, dies auf eigenes Risiko. Prognosen sind keine Garantien. Ein regulierter Status garantiert keine Sicherheit. Die Zinssätze können sich ändern. Politisches Risiko ist unvorhersehbar. Maßnahmen der Zentralbank können variieren. Die Werkzeuge der Plattformen garantieren keinen Erfolg.